Lehren & Lernen 7/2015 Gymnasiallehrerbildung
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 7/2015 Gymnasiallehrerbildung"
Inhalt
- Quo vadis? Lehramtsausbildung Gymnasium in Baden-Württemberg
- Studieninhalte und Beiträge der Bildungswissenschaften in der Gymnasiallehrerbildung am Standort Heidelberg
- Grenzen überwinden – Praxisorientierung in der gymnasialen Lehrerinnen- und Lehrerbildung
- Ein innovatives Kooperationsprojekt zwischen Schule, Seminar und Hochschule
– Die Technikinitiative für das Schulfach NwT - Frühe Erfahrungen in zentralen Kompetenzfeldern von Lehrerinnen und Lehrern
– Konzept des Peer-Assessments - MACH MI(N)T – für Mathematik und Naturwissenschaften interessieren
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 20.07.2015
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Wie steht es um die Praxisorientierung in der phasenübergreifenden gymnasialen Lehrer/-innenbildung? Im Folgenden begleiten wir fünf Lehramtsstudierende an der Universität Konstanz an verschiedene Gelenkstellen ihres Studiums, um zu prüfen, welche Chancen sie jeweils für einen gelingenden Praxisbezug nutzen können: im Praxissemester, bei den MPK (Module Personale Kompetenzen)-Angeboten, in Fachdidaktik-Seminaren und bei der Staatsexamensarbeit. Es wird sich zeigen, dass hier im Rahmen einer engen Kooperation von Universität, Seminar und Schule auf unterschiedlichen Wegen die gemeinsame Aufgabe übernommen wird, den fünf Studierenden Zugänge zu ihrer individuellen beruflichen Orientierung und zur (Weiter-)Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen zu schaffen und ihnen langfristig qualitätsvollen Unterricht zu ermöglichen.
Gute Schulen brauchen gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Als Schlüsselfiguren im System Schule haben sie maßgeblichen Einfluss auf das Gelingen von Schule. Baden-Württemberg verfügt über gute Schulen und über gute Lehrkräfte. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, das hohe Niveau in der Lehrerbildung zu sichern und zu verbessern, um künftige Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich für ihren Beruf vorzubereiten: Ab dem Wintersemester 2015/2016 werden die Lehramtsstudiengänge in Baden-Württemberg auf die Bachelor-/Masterstruktur umgestellt. Daraus ergeben sich auch für die Gymnasiallehrerbildung Herausforderungen und Chancen. Diese in Ansätzen darzustellen und mögliche Impulse zur Weiterentwicklung zu geben, ist Ziel dieses Beitrags.
Zu wenige Schüler/-innen interessieren sich für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge und Berufe. In der Folge entsteht ein Mangel an qualifizierten Fachkräften in diesen Bereichen. Die hauptsächliche Reaktion darauf sind Angebote, die sich an technisch-naturwissenschaftlich interessierte Schüler/-innen wenden. Das ist wichtig und sinnvoll, löst aber das Problem nicht, weil sich vermutlich eine größere Gruppe mit guten Begabungsvoraussetzungen von den schulischen Fächern Mathematik und Naturwissenschaften abwendet.Das Projekt MACH MI(N)T setzt den Fokus gezielt auf diese Gruppe. Dabei gehen wir von der Annahme aus, dass sich bei vielen Jugendlichen mit dem Beginn der Pubertät ein in Bezug auf Mathematik und Naturwissenschaften negatives Selbstkonzept bildet. Dem wollen wir mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken. Das hier vorgestellte Konzept wurde an sechs Gymnasien mit Förderung der Heidehof-Stiftung erprobt und wird zurzeit an 23 Gymnasien in Baden-Württemberg weitergeführt.